Übersicht über die nächsten Veranstaltungen

Hier finden Sie eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen:
Alle Veranstaltungen finden Sie auch in unserem Kalender.

Samstag, 07.10.2017, 18:30 - 21:00

Borders and beyond – ein musikalisch - verbaler Grenzgang

Arend de Vries, Geistlicher Präsident der Landeskirche im Gespräch mit Wolf Böwig, Kriegsberichterstatter und Preisträger des Kulturpreises der Landeskirche Hannover 2016, Bettina Pahn, Sopran - Joachim Held, Laute

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Sonntag, 08.10.2017, 11:30 - 12:30

Orgelmatinee

Mauricio Salerno (Mailand)

Der Mailänder Organist Maurizio Salerno kombiniert in seinem Matineekonzert die Musik aus seinem Heimatland mit bekannten Kompositionen von Buxtehude, Bach, Brahms und Reger.

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Sonntag, 08.10.2017, 17:30 - 19:00

Bellum spirituale

Ingenium Ensemble

In diesem außergewöhnlichen A-cappella Konzert geht es um den geistlichen Krieg, das Ringen zwischen Tugend und Laster, als Kampf zwischen Himmel und Hölle und um den menschlichen Krieg in all seinen Detaillierungen. Giovanni da Legnano formulierte bereits zur Mitte des 14. Jahrhunderts eine der zentralen Schriften zur Geschichte der Kriegswissenschaften. Der Bolognesers Rechtsgelehrte beschreibt Verhaltensweisen, Schadensersatzregelungen, wer Krieg erklären darf und wer nicht, wie Kriegsdienst zu leisten ist und welche Rechte beispielsweise Freiwillige haben. „Bellum spirituale“.  Eine erschreckend nüchterne, wissenschaftliche  Anleitung zum Kriegführen trifft auf die Folgen. Das menschliche Leid, den Schmerz, den Verlust, aber auch auf die Friedenshoffnung.

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Samstag, 14.10.2017, 18:30 - 21:00

Relikte 2017

Ensemble Hymnus

Über Jahrtausende haben die Menschen in den verschiedensten Gesellschaften und Regionen der Welt Ideale angestrebt. Das Projekt „Relikte2017“ will an diesen bereits vielfach formulierten Kodex erinnern. Ob Friedensverträge, Beschlüsse, Verabredungen oder Beiträge. „Relikte2017“ ist eine in Worte und Klänge gefasste Projektion auf unsere aktuelle Welt, die besonders im Reformationsjahr und gemessen an Luthers Ideal des befreiten Christenmenschen, den Versuch eine Bilanz unternimmt und dabei umschlungen und eingefasst, kommentiert und kontrapunktiert von Musik, grenzenlos Kulturen, Genres und Stile berührt.

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Sonntag, 15.10.2017, 11:30 - 12:30

Orgelmatinee

Wolfgang Zerer (Hamburg)

„Vaterunser im Himmelreich“ Luthers zentrales Gebet der Christenheit hat immer wieder Komponisten angeregt sich der Funktion der Orgelmusik zu vergewissern. Eine musikalische Suche nach einer zentralen Frage: 
Kann die Orgelmusik beten?

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Sonntag, 15.10.2017, 17:30 - 19:00

In memoriam Dietrich Bonnhoeffer

musica assoluta

„Wir können nicht redlich sein, ohne zu erkennen, dass wir in dieser Welt leben müssen.“

Der Weg des Glaubens wie ihn der Lutheraner Dietrich Bonhoeffer verstanden haben mag: Verantwortungsbewusstes Handeln ist möglich – es gibt kein Wegschauen. Dem Denker und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer ist Thorsten Enckes „Cantus in memoriam Dietrich Bonhoeffer“ gewidmet. 500 Jahre nach dem Thesenanschlag in Wittenberg erinnert das Werk an dessen unerschrockenen Kampf für ein freiheitliches, eigenverantwortliches Leben. Basierend auf Texten, Gedichten und Briefen zeigt es den Menschen Bonhoeffer in seinen Ängsten und Nöten und in seinem Ringen um die Kraft des Glaubens. Der zweite Teil des Konzerts folgt mit Schuberts glühendes Quintett für Streicher D 956 dem beständigen Kampf des freien Geistes mit den dunklen Mächten. Trotz allem ist diesem weit dimensionierten Werk eine geradezu überirdische Gesanglichkeit und entrückte Schönheit eigen.

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Samstag, 21.10.2017, 18:30 - 21:00

„Ob Mann, ob Weib, ob Herr, noch Knecht, ob Freund, ob Fremder…“

Disputation mit Dr. Petra Bahr, Cornelia Rundt, Prof. Dr. Oskar Negt

Bereits in der paulinischen Theologie ist das Thema der Gleichstellung verankert. Luther greift diesen Gedanken erneut für sich auf. Das vor Gott alle Menschen gleich seien, wurde nicht zuletzt durch die Reformation zu einem Signum der Kirchengeschichte und floss in die demokratischen Verfassungen ebenso ein wie in die Gesetzgebung. Und doch bleiben immer noch viele Baustellen bislang unvollendet: Die Gleichstellung von Mann und Frau, von Menschen unterschiedlicher Ethnien oder die Gleichberechtigung der Religionen gehören nicht zu den Selbstverständlichkeiten in der Gesellschaft, sondern bedürfen der ständigen Ausgestaltung. Mit der Regionalbischöfin des Sprengels Hannover Dr. Petra Bahr, Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt und dem Sozialphilosoph Prof. Dr. Oskar Negt kommen drei Schwerpunkte in der Baustelle Gleichstellung zusammen. Angeleitet und inspiriert von Moderator Stefan Lohr.

- EINTRITT FREI! -

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Sonntag, 22.10.2017, 11:30 - 12:30

Orgelmatinee

Hans Bäßler (Hannover und Lübeck)

So wie Luther zwischen dem kleinen und dem großen Katechismus als der Summe seiner Dogmatik unterschied, machte es in der Dimension der Musik letztlich auch Johann Sebastian Bach. Er bezog sich mit seinen Choralvorspielen über Lutherlieder im III. Teil der Clavierübung“ auf Luther, erweitert die Hauptstücke aber noch mit weiteren Liedern. Abschließend ergänzt der Perfektionist Bach die Bearbeitungen mit vier Duetten und umrahmt das Ganze mit Präludium und Fuge in Es-Dur. Hans Bäßler serviert die Komposition mit der Unterstützung von Posaunist Jonas Bylund quasi als Appetithappen auf den heutigen Konzertreigen in der Musik zur Einkehr.

- EINTRITT FREI! -

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Sonntag, 22.10.2017, 17:30 - 19:00

Luther in Bach

Jonas Bylund und seine Posaunenklasse

Dieses Konzert ist ein Verschmelzungsprozess von Glaubenslehre und Musik und von zwei elementaren Klangfarben der traditionellen Kirchenmusik. Die Begegnung von Orgel und Blech wird in der Klosterkirche Loccum zu einem außergewöhnlichen  Raumklangerlebnis verschmelzen.

Die Interpreten sprechen für sich. Mit Hans Bäßler trifft der langjährige Organist von St. Petri Hamburg auf Jeroen Berwaert und seine Trompetenschüler  und auf die zur Zeit wohl beste Posaunenklasse Europas und auf ihren genialen Lehrer und Leiter Jonas Bylund.

 

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Samstag, 28.10.2017, 18:30 - 21:00

Freiheit

Disputation: N.N., Prof. Dr. Gerhard Wegner, Prof. Dr. Harald Welzer

Wenn wir heute im Zusammenhang mit der Wirkung des Lutherischen Denkens auf die Frage nach Der Freiheit kommt, so steht sofort die Denkschrift  „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ (1520) im Raum. Mit dem dialektischen Satz „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand Untertan. Ein Christenmensch ist ein Knecht aller Dinge und jedermann Untertan“ beschreibt er die Spanne dessen, wie sich für den Christen ein verantwortungsorientiertes Handeln entwirft. Wo liegen heute fast 500 Jahre nach Luthers Denkschrift die gesellschaftlichen Gefahren, die die Freiheit des Einzelnen gefährden? Diese Veranstaltung überprüft die „Baustelle Freiheit“, genauer. Die gesellschaftlich ambivalenten Momente der Sicherheit durch Überwachung, die Gefährdung der individuellen Freiheit durch religiöse Indoktrination und die Verstrickung des Einzelnen durch das Internet.

Die drei Disputanten lassen eine abwechslungsreiche Debatte erwarten.  N.N. ist verantwortlich für die fragile Balance zwischen Sicherung und Gefährdung der Freiheit durch Überwachung. Gerhard Wegner beobachtet als Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD die religiöse Einflussnahme im Einwanderungsland Deutschland und Harald Welzer, warnt als Sozialpsychologe und Bestsellerautor vor der stetig wachsende smarte Diktatur, die unsere Gesellschaft erfasst hat und zunehmend fixiert. Moderiert wird der Abend von Reinhard Bingener von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

- EINTRITT FREI! -

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